Radtour 2017 nach Donaueschingen

Radtour in Donaueschingen im schönen Donautal
Wie jedes Jahr unternahm die Diabetiker Selbsthilfegruppe von Reutlingen eine dreitägige Radtour. Dieses Mal war Donaueschingen das Ziel.
Zum Einstieg wurde eine Stadtbesichtigung
unternommen . Das Schloss Donaueschingen befindet sich im Besitz des Adelsgeschlechts Fürstenberg. Es ist umgeben von einem wunderschönen Schlosspark, an dessen Nordwestrand die historische Donauquelle sprudelt. Da das Wetter sehr heiß war, lies  sich die Gruppe bei einem Eis so richtig den Tag verwöhnen. Im Garten der Unterkunft  “Flair Hotel Grüner Baum“ in Donaueschingen klang bei einem leckeren Abendessen der herrliche Tag aus.

Am nächsten Morgen,

die Hitze hatte etwas nachgelassen, also bei idealem „Radler-Wetter“ strampelten die Reutlinger  im schönen Brigachtal und am Schwenninger Moos entlang nach Schwenningen. Dort befindet sich die Neckarquelle im Stadtpark. Im Rahmen der Landesgartenschau wurde ein neuer Quellstein im Jahr 2010 eingeweiht. Weiter ging die Radtour an vielen herrlichen Aussichten vorbei nach Bad Dürrheim. Dort wurde mit einem kühlen Eis die doch etwas anstrengende Radtour belohnt. Von dort ging es auf sehr schönen Radwegen retour ins Hotel, wo die herrliche Radtour wieder ihren Ausklang fand.

Am 3.Tag

führte die Radtour am Donau Radweg entlang. Vorbei, unweit der Brigach über die Breg und durch ein Ried, nach Pfohren über die schon recht breite Donau. Durch weite Wiesenlandschaften, ging`s dann weiter bis Zimmern. Dort wurde in einem sehr gemütlichen Biergarten Rast gemacht.

Weiter ging die Fahrt zum geologischen Highlight und Naturphänomen der Donauversickerung zwischen Immendingen und dem Luftkurort Tuttlingen-Möhringen. In den Sommermonaten verschwindet die Donau einfach und hinterlässt ein bis zu 3 km langes ausgetrocknetes Flussbett. Das Wasser fließt in unterirdischen Hohlräumen des Karstsystems ab bis es 183 Höhenmeter tiefer und etwa 12 km Luftlinie entfernt im Aachtopf an der Oberfläche wieder erscheint.  Die Tour ging auf herrlichen Radwegen weiter nach Tuttlingen. Die Rückfahrt wurde dann bequem mit dem „Naturpark Express“ unternommen. Ein ganz großer Dank geht an das hilfsbereite Personal der Bahn, welche die Fahrräder so freundlich eingeladen und ausgeladen haben.
Beim gemütlichen Abendessen wurde auch dieser schöne Tag beendet.

Am nächsten Tag hieß es leider wieder Abschied

nehmen von einem rundum gelungenen Wochenende.
Es war wieder, wie immer, eine tolle Radtour und das Zitat stimmt:
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!"
Der Dank der Teilnehmer galt den Organisatoren der tollen Radtour:
Frau Dr. Bettina Born, Eleonore Morville und Martin Neu.