2016 Radtour nach Sigmaringen im schönen Donautal

Radtour im schönen Donautal
Wie jedes Jahr unternahm die Diabetiker Selbsthilfegruppe von Reutlingen eine dreitägige Radtour. Dieses Mal war Sigmaringen im schönen Donautal das Ziel. Sigmaringen liegt in einer der schönsten Regionen Baden-Württembergs, das spektakuläre Donautal und der Naturpark Obere Donau bilden die Kulisse für einzigartige Radtouren.
Als Einstieg der Radtour ging es am 1. Tag zum Schmeiental. Diese abwechslungsreiche Tour führte die Gruppe zunächst durch das wild-romantische Donautal, danach durch das idyllisch gelegene Schmeiental.
Am nächsten Tag ging die Fahrt, zuerst mit dem Zug, von Sigmaringen nach Beuron. Dort besichtigte die Radler Gruppe zuerst das Kloster. Das Kloster Beuron bildet mit seiner barocken und vom „Beuroner Stil“ geprägten Bausubstanz, seinen Kunstwerken und Urkunden ein wichtiges Denkmal im Südwesten Deutschlands. Zurück radelte die Gruppe, bei herrlichem Wetter, den wunderschönen Donauradweg. Bizarre Burgen und Ruinen thronen auf den markanten Felsen rechts und links des Weges.
Am 3. Tag wurde die Radtour vom Hotel aus gestartet. Über Sigmaringendorf und Scheer radelte die Gruppe weiter nach Mengen. Dort wurde die schöne Innenstadt besichtigt. Weiter ging es dann zum Krauchenwieser Südsee. Bei einem guten Mittagessen, genoss die Gruppe den schönen Blick zum See. Einige testeten die Temperatur im See und schwammen aber bald wieder zurück zum Ufer. Im Hotel Garten, lies die Gruppe, wie jeden Abend, den herrliche Tag ausklingen.
Am Abreisetag unternahmen einige Personen der Gruppe noch auf dem Kloster Felsenweg eine herrliche Wanderung. Die Tour ging zur Teufelsbrücke, danach zu den Inzigkofer Grotten. Die malerischen Formationen sind durch Auswaschungen von Massenkalken im tropisch-warmen Weißjurameer vor etwa 150 Millionen Jahren entstanden. Weiter ging es zum Amalienfelsen. Der Amalienfelsen ragt knappe 30 Meter über den Wasserspiegel der Donau und ist der Sigmaringer Fürstin Amalie Zephyrine (1760-1841), der Schöpferin des einzigartigen Inzigkofener Landschaftsparks, gewidmet. Der Sage nach hat sie sich von diesem Felsen aus Liebeskummer mit einem Schimmel in die Fluten der Donau gestürzt. Tatsächlich ist Amalie aber mit 81 Jahren im für sie errichteten Inzikofener „Schlössle“ verstorben.
Leider waren die herrlichen Tage wieder zu schnell vorbei.
Einen ganz herzlichen Dank gelten den Organisatoren der tollen Radtour:
Eleonore Morville, Frau Dr. Bettina Born und Martin Neu
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