Was tut sich in Gambia?

Einige unserer Erfolge

  • Insulin steht nun für alle Diabetiker zur Verfügung

  • Teststreifen und Blutzuckermessgeräte für alle Betroffenen

  • HbA1c-Messung für junge Typ-1-Diabetiker

  • Schulung von Patienten und dadurch Verbesserung der Stoffwechsellage

  • Erhöhung des Bekanntheitsgrads von Diabetes und dadurch raschere Behandlung neuer Diabetiker

  • Ausbildung einer gambianischen Ernährungsberaterin in Reutlingen

  • Ausbildung eines jungen Physiotherapeuten zum orthopädischen Schuhmacher

  • Renovierung der Schule in Burfut

Brufut Lower Basic School

Brufut ist eine kleine, typisch afrikanische Ortschaft im Landesinneren. Dort befindet sich die Brufut Lower Basic School, vergleichbar einer deutschen Grundschule. Faustgroße Löcher im Wellblechdach machten Unterricht während der Regenzeit quasi unmöglich. Tische und Möbel, so weit überhaupt vorhanden, waren in erbärmlichem Zustand und drohten jederzeit zusammenzubrechen.

Eine Spende der Gemeinde Riederich half, das Dach zu reparieren. Dank der Partnerschaft mit der Gutenbergschule in Riederich und der Auwiesschule in Neckartenzlingen konnte die Ausstattung der Schule deutlich verbessert werden. Schüler, Eltern, Lehrer und Förderverein der Uhlandschule Dettingen sammelten EUR 800,- für den Bau eines Brunnens. Die Schüler in Brufut müssen das Wasser nun nicht mehr kilometerweit in Kanistern tragen.

Dank dieser Maßnahmen und der Unterstützung bedürftiger Familien beim Schulgeld – der Schulbesuch kostet ca. acht Euro im Monat – wurde die Zahl der Schüler von anfangs 600 auf mittlerweile 1.400 lernbegeisterte Jungen und Mädchen gesteigert.

Gemeinsam statt Vorgabe aus Deutschland

Gemeinsam überlegen gambianische und deutsche Partner, welche Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind. Nicht alles, was einem Europäer wichtig erscheint, ist auch für einen Afrikaner von Bedeutung. Den unterschiedlichen Kulturen muss Rechnung getragen werden, wenn das Projekt eine Zukunft haben soll.

Des weiteren müssen die vorhandenen Ressourcen berücksichtigt werden. Ein gespendeter Kühlschrank kann in einem Dorf ohne Stromanschluss maximal als zusätzliches Regal verwendet werden. Erst zusammen mit Sonnenkollektoren kann den Menschen vor Ort wirklich geholfen werden.